supatyp - aussen topics, innen geschmack
 
Mahlzeit!
Dabei wettet das Fast Food-Unternehmen, dass der Gast seine Bestellung innerhalb von 60 Sekunden auf dem Tablett hat. Sollte dies nicht klappen, erhält der Gast ein 0,5 Liter Softgetränk kostenlos dazu.
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on Dienstag, 04.05.2004 at 5:26 PM, wilhelmraspe merkte an:
wette verloren, da halte ich jede wette.
bin 1x monatlich bei mcdonals. die varianten der behandlung sind dann 1. länger als 60 sekunden warten, bis essen da, 2. essen nach 30 sekunden da, aber rest vom essen kommt nach ca. 10 minuten ("so, junger mann, das wollen sie also auch noch essen"), 3. man hält ein lustiges schwätzchen, mit hasserfüllten blicken durch die blockwartin (="vorarbeiterin") beobachtet, und macht erst mal garnix. dann gibts "essen", entweder kalt oder matsch.

andererseits: beschweren würde ich mich nie. irgendwie (mit recht) immer nur mitleid, wenn ich in die gesichter gucke.
 
Sie lassen sich
aber nicht leicht abschrecken, wenn Sie da immer noch einmal im Monat hingehen.

Die Idee mit der Wette ist ganz clever. Ich würde einiges darauf setzen, dass McD auch dann noch einen Schnitt macht, wenn es jede zweite Wette verliert, weil die Leute mehr und ausgefalleneres (=teureres) bestellen, um ihre Chancen zu erhöhen. Dass manche vor allem wegen des Wettspaßes zu McD gehen, ist da noch nicht eingerechnet.

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on Dienstag, 04.05.2004 at 10:23 PM, cursor merkte an:
vorhin in ladbergen gesehen:
neben jeder kasse steht so eine grosse digitaluhr mit buzzer oben drauf. die bedienung startet die uhr, sobald sie das tablett auf den tresen stellt und legt dann das material auf. nach der letzten ware stoppt sie die uhr wieder. ich bin mir sicher der cheff vom macdonalt schneidet das mit und die kriegen dann minus im lohn und so weiter. reiner arbeitgeberfaschismus.
 
Unglaublich boshafter Dreck.

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wetten, da gibts ein buch drüber beim amazon?

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um ein' 0,5er Schokoshake?

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damit kann man tapete an die wand kleben

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Wenn die Vermutung,
dass das ganze auch der Arbeitnehmerkontrolle dient, zutrifft, möchte ich mein "clever" von oben durch "tückisch" ersetzen.

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Das trifft es wohl eher, glaube ich. Besonders perfide ist ja, dass die Arbeitnehmer die Stopuhr auch noch selbst betreiben müssen, während das zu F. W. Taylors Zeiten noch ein Vorarbeiter getan hat. Aber sogar der Einpeitscher ist heute eingespart.

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fast food
eben

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last updated: 2009.06.26, 12:56
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